Ein schönes Design auf dem Bildschirm reicht nicht. Erst im Mund zeigt sich, wie Zahnform, Lippen, Aussprache und Biss zusammenspielen. Mock-up und Provisorium schaffen eine wichtige Korrekturphase.
Diagnostisches Mock-up
Ein Mock-up wird häufig aus einem geplanten Wax-up oder digitalem Design übertragen. Es zeigt vor irreversiblen Maßnahmen, wie zusätzliche Länge oder Volumen wirken können.
Provisorium nach Präparation
Nach der Präparation schützen Provisorien die Zähne und simulieren die geplante Form. Sie sollten nicht nur optisch beurteilt werden, sondern auch beim Sprechen, Essen und in natürlicher Mimik.
Feedback dokumentieren
Notieren Sie zu lange Kanten, Druckstellen, Sprachprobleme, Lippenkontakt und Bissgefühl. Fotos und kurze Videos helfen, Änderungswünsche eindeutig an Praxis und Labor weiterzugeben.
Keine vorschnelle Freigabe
Die endgültige Keramik sollte erst gefertigt oder definitiv befestigt werden, wenn wesentliche Form- und Funktionsfragen geklärt sind.
Häufige Fragen
Wie lange trägt man Provisorien?
Sehen Provisorien genauso aus wie Keramik?
Kann man Änderungen noch nach der Keramik-Einprobe machen?
Redaktioneller Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Diagnose, Therapieempfehlung oder Rechtsberatung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Zahnarztpraxis.