Digital Smile Design

Mock-up und Provisorium: Die wichtigste Testphase vor dem endgültigen Smile

Mock-up und Provisorium helfen, Form, Länge, Sprache und Biss vor endgültiger Keramik zu prüfen. So nutzen Sie die Testphase richtig.

Ein schönes Design auf dem Bildschirm reicht nicht. Erst im Mund zeigt sich, wie Zahnform, Lippen, Aussprache und Biss zusammenspielen. Mock-up und Provisorium schaffen eine wichtige Korrekturphase.

Medizinischer Hinweis: Hollywood Smile ist kein einheitlicher Eingriff. Material, Präparation, Umfang und Kosten müssen nach Untersuchung, Röntgenbefund und Bissanalyse individuell geplant werden. Die Inhalte ersetzen keine persönliche zahnärztliche Beratung.

Diagnostisches Mock-up

Ein Mock-up wird häufig aus einem geplanten Wax-up oder digitalem Design übertragen. Es zeigt vor irreversiblen Maßnahmen, wie zusätzliche Länge oder Volumen wirken können.

Provisorium nach Präparation

Nach der Präparation schützen Provisorien die Zähne und simulieren die geplante Form. Sie sollten nicht nur optisch beurteilt werden, sondern auch beim Sprechen, Essen und in natürlicher Mimik.

Feedback dokumentieren

Notieren Sie zu lange Kanten, Druckstellen, Sprachprobleme, Lippenkontakt und Bissgefühl. Fotos und kurze Videos helfen, Änderungswünsche eindeutig an Praxis und Labor weiterzugeben.

Keine vorschnelle Freigabe

Die endgültige Keramik sollte erst gefertigt oder definitiv befestigt werden, wenn wesentliche Form- und Funktionsfragen geklärt sind.

Häufige Fragen

Wie lange trägt man Provisorien?
Das hängt von Behandlung und Laborzeit ab. Bei Auslandsbehandlungen kann die Testphase kompakter sein.
Sehen Provisorien genauso aus wie Keramik?
Nein. Sie dienen vor allem als Form- und Funktionstest.
Kann man Änderungen noch nach der Keramik-Einprobe machen?
Kleine Anpassungen sind möglich. Größere Form- oder Farbänderungen können eine Neuanfertigung erfordern.

Redaktioneller Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Diagnose, Therapieempfehlung oder Rechtsberatung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Zahnarztpraxis.